Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
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PRESSEMITTEILUNG / PRESSEEINLADUNG
Kundgebung in Gießen
„Für den Weltfrieden: Recht statt Macht!”
Datum: Samstag, 18. April 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Rathausplatz Gießen

Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) lädt zur nächsten Kundgebung unter dem Motto „Für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Vülkerrecht” ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine friedliche, gerechte und auf dem Vülkerrecht basierende internationale Ordnung einsetzen.

Die ganze Rede finden Sie hier.

„Kundgebung für Frieden und Völkerrecht”
Sonntag, 12. April 2026, RÖMERBERG FRANKFURT
Rede von Ramazan Kuruyüz, Vorsitzender der IRH
Ein weiteres grundlegendes Problem unserer Zeit ist die Anwendung doppelter Maßstäbe im Völkerrecht. Wenn Russland völkerrechtswidrig handelt, wird dies zu Recht verurteilt. Doch wenn die USA und Israel völkerrechtswidrige militärische Angriffe durchführen, bleibt diese Klarheit oft aus. Auch hier gilt: Die Angriffe gingen von den USA und Israel aus, der Iran ist der angegriffene Staat. Eine glaubwürdige internationale Ordnung kann jedoch nur bestehen, wenn das Völkerrecht universell angewendet wird ‐ unabhängig davon, welcher Staat betroffen ist. Wenn wir das Recht nur dann verteidigen, wenn es politisch bequem ist, dann ist es am Ende kein Recht mehr, sondern nur noch ein Instrument der Macht.

Die ganze Rede finden Sie hier.

„Kundgebung für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Völkerrecht”
Samstag, 11. April 2026, HANAU
Rede von Ramazan Kuruyüz, Vorsitzender der IRH
Dabei müssen wir die Realität klar benennen. Die militärischen Angriffe auf den Iran gingen von den Vereinigten Staaten von Amerika unter der Führung von Donald Trump und von Israel unter der Regierung von Benjamin Netanyahu aus. Der Iran ist in diesem Zusammenhang der angegriffene Staat. Diese Feststellung ist keine politische Interpretation, sondern eine Beschreibung der tatsächlichen Ausgangslage. Wer diese Realität ausblendet oder relativiert, verwischt die grundlegende Unterscheidung zwischen Angreifer und Angegriffenem. Und genau dort beginnt die Erosion des Rechts.

Die ganze Rede finden Sie hier.

„Kundgebung für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Völkerrecht”
Samstag, 11. April 2026, HANAU
Rede von Sihem Schamsedin über die Situation der palästinensischen Frauen
Was würde es für uns bedeuten, heute nach Hause zu gehen ‐
und es gäbe kein Zuhause mehr?

Was würde es bedeuten, unsere Kinder heute Nacht in den Schlaf zu bringen ‐
ohne zu wissen, ob wir morgen noch leben?

Was würde es bedeuten, krank zu sein ‐
und zu wissen, dass es keine Behandlung mehr gibt?

Das ist keine Vorstellung.
Das ist Realität für Frauen in Gaza.

Frauen, die alles verloren haben.
Ihre Häuser. Ihre Sicherheit. Ihre Familien.

Viele haben ihre Kinder verloren.
Andere ihre Eltern.
Manche fast alle, die sie geliebt haben.

Die ganze Rede finden Sie hier.

„Kundgebung für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Völkerrecht”
Samstag, 11. April 2026, HANAU
Rede von Dr. Abdurrahim Kutlucan über die medizinische Versorgung in Gaza
Was ich dort gesehen habe,
lässt sich mit normalen medizinischen Maßstäben kaum noch fassen.

Krankenhäuser sind keine regulären Einrichtungen mehr.
Sie sind Orte des permanenten Ausnahmezustands.

Die meisten von ihnen sind zerstört.
Es fehlt an Strom, an Medikamenten, an sterilen Materialien,
an Schmerz- und Narkosemitteln.

Ärztinnen und Ärzte arbeiten unter Bedingungen,
die jede medizinische Logik überfordern.

Triagieren bedeutet hier nicht medizinische Priorisierung im klassischen Sinn,
sondern Mangelverwaltung:

Wer kann behandelt werden ‐ und wer nicht.

Operationen finden improvisiert statt.
Intensivmedizin ist stark eingeschränkt.
Jede Unterbrechung von Strom oder Material
bedeutet unmittelbare Lebensgefahr.

Die ganze Rede finden Sie hier.

„Wir schweigen nicht ‐ Ein Ruf aus Hanau” (Ein Gedicht für GAZA zur Demonstration am 11.04.2026 in HANAU)
Kind 1:
Wir stehen hier ‐
mit leeren Händen,
aber vollen Herzen.
Wir stehen hier ‐
nicht nur für uns,
sondern für die Kinder von Gaza.

Wir könnten spielen.
Wir könnten lachen.
Doch heute tragen wir Stimmen ‐
für die,
die nichts mehr sagen können.

Die ganze Gedicht finden Sie hier.

PRESSEMITTEILUNG
Hessenweite Kundgebungen und Demonstrationen für Frieden, Gerechtigkeit und Völkerrecht
Frankfurt am Main / Hanau / Gießen ‐ April 2026
Die ISLAMISCHE RELIGIONSGEMEINSCHAFT HESSEN (IRH) kündigt eine Reihe von Kundgebungen und Demonstrationen in ganz Hessen an. Ziel ist es, in den kommenden Wochen und Monaten kontinuierlich öffentlich für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und die Einhaltung des Völkerrechts einzutreten.

Auftakttermine:

  • Hanau: Samstag, 11.04.2026, 16:00 Uhr ‐ Marktplatz
  • Frankfurt am Main: Sonntag, 12.04.2026, 14:30 Uhr ‐ Römerberg
  • Gießen: Samstag, 18.04.2026, 15:00 Uhr ‐ Rathausplatz
Weitere Veranstaltungen in Hessen sind geplant.

Hintergrund und Anliegen

Die aktuelle Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird von den Veranstaltern als äußerst fragil eingeschätzt. Es besteht die Sorge, dass diese jederzeit brechen könnte. Zugleich wird kritisiert, dass Israel trotz dieser Waffenruhe seine militärischen Angriffe fortgesetzt hat, insbesondere im Libanon, wo Berichten zufolge über 300 Menschen nach der Ankündigung der Waffenruhe ums Leben kamen.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

PRESSEMITTEILUNG/STELLUNGNAHME

Kundgebung „Für Frieden und Völkerrecht” am 8. März in Frankfurt ‐

IRH kritisiert einseitige Darstellung in Teilen der Medien

Die Veranstaltung stand unter dem Leitgedanken „Nicht das Recht des Stärkeren ‐ sondern die Stärke des Rechts” und hatte das Ziel, auf die Bedeutung des internationalen Völkerrechts, die Gefahren militärischer Eskalation im Nahen und Mittleren Osten sowie die Notwendigkeit diplomatischer Lösungen hinzuweisen.

Die Kundgebung verlief trotz teilweise provokativer Aktionen von Gegendemonstranten friedlich und geordnet.

Bedauerlicherweise konzentrierte sich der größte Teil der medialen Berichterstattung überwiegend auf einzelne Randaspekte oder Provokationen im Umfeld der Veranstaltung, während die zentralen Inhalte der Kundgebung und die friedenspolitischen Positionen der Veranstalter kaum berücksichtigt wurden.

Die ganze Stellungnahme finden Sie hier.

„Kundgebung für Frieden und Völkerrecht”
Sonntag, 8. März 2026 | Römerberg Frankfurt am Main

Rede von Ramazan Kuruyüz, Vorsitzender der IRH
Vollständige schriftliche Fassung der Rede bei der Kundgebung(vor Ort in gekürzter Form vorgetragen)

„Nicht das Recht des Stärkeren ‐ sondern die Stärke des Rechts”

Kritik an Dämonisierung von Staaten und doppelten Maßstäben

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir erleben heute eine gefährliche Entwicklung in der internationalen Politik. Konflikte werden nicht mehr nüchtern analysiert. Stattdessen werden Feindbilder geschaffen. Einige Staaten werden politisch geschützt ‐ fast unabhängig davon, was sie tun. Andere Staaten werden systematisch dämonisiert ‐ fast unabhängig davon, was tatsächlich geschieht.

Diese Logik sehen wir heute besonders deutlich im Umgang mit Israel und dem Iran. Wenn Israel militärische Gewalt einsetzt oder einen Angriffskrieg beginnt, wird dies automatisch als „Selbstverteidigung” oder „Präventivkrieg” gerechtfertigt. Wenn der Iran darauf reagiert, wird sofort von „Aggression” gesprochen.

Die ganze Rede finden Sie hier.

Rede von Willi van Ooyen, Vorsitzender ‐ Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Kundgebung für Frieden und Völkerrecht ‐ Frankfurt am Main, 08. März 2026

Der Angriff auf den Iran bedroht nicht nur den Nahen Osten!

Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,

wir verurteilen in aller Klarheit die jüngste Aggression der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran und andere Länder im Nahen Osten. Während Verhandlungen zur Beseitigung der politischen Spannungen liefen, begannen die amerikanischen und israelischen Streitkräfte mit massiven militärischen Aktionen, die unter anderem das Ziel hatten, die iranische Staats– und Militärführung zu töten.

Dieser Angriffskrieg unter dem Vorwand der „Atombedrohung” und mit dem angeblichen Ziel der Befreiung des iranischen Volkes von der „islamischen Diktatur” ist illegitim und illegal, er verstößt in jeder Form gegen das Völkerrecht. Der Krieg ist keine Reaktion auf einen Angriff des Iran und tötete diejenigen, die es angeblich ”befreien” sollte. Die bisherigen Angriffe haben bereits tausende Tote unter der Zivilbevölkerung gefordert.

Die ganze Rede finden Sie hier.

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
- Moscheebesuche für Schulen und Hochschulen werden organisiert

Für Anmeldungen und weitere Informationen: info@irh-info.de

Extras

Anstehende Kundgebungen


Durchgeführte Kundgebungen


Einige Eindrücke von dem Benefiz-Iftar

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