Islamische Religionsgemeinschaft Hessen Mit dem Namen ALLAHs, Des Allgnade Erweisenden, Des Allgnädigen Bismillahir-Rahmanir-Rahim
Die IRH informiert
Aktuell / Kurz Notiert
Kondolenzbotschaft

Im Namen der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen/IRH wünsche ich dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran Ibrahim Raisi, dem iranischen Außenminister Hossein Amir Abdullahiyan und der sie begleitenden Delegation, die bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kamen, ALLAHs Gnade und spreche ihren Familien, dem iranischen Volk und unseren iranischen/schiitischen Mitgliedern unser herzliches Beileid aus.

Gießen, den 20. Mai 2024

Ramazan Kuruyüz
Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen/IRH

Pressemitteilung der IRH zur Einstellung des Verfahrens gegen den Vorsitzenden der Palästinensischen Gemeinde Hessen
Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH gibt bekannt, dass das Verfahren gegen den Vorsitzenden der Palästinensischen Gemeinde Hessen, Mohammad Ghanem, gemäß § 170 Abs. 2 StPO endgültig eingestellt wurde. Diese Entscheidung markiert einen Sieg für die Meinungsfreiheit und das Recht auf friedlichen Protest.

Die IRH begrüßt diese Entscheidung als einen Akt der Gerechtigkeit und betont die Bedeutung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und friedlichen Protest. Der durchsichtige Versuch, das Recht auf freie Meinungsäußerung im Kontext des Nahostkonflikts auszuhöhlen, ist gescheitert. Dies unterstreicht die Stärke unserer demokratischen Werte und die Unabhängigkeit der deutschen Justiz.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.
Mitteilung der Staatsanwaltschaft Hessen hier.

Pressemitteilung der IRH zum Ramadanfest 2024
Der Fastenmonat Ramadan sollte für uns Muslime eine Zeit der Ruhe, der Besinnung, des Friedens und der Freude sein, im Gegenteil leben unsere palästinensischen Geschwister in Gaza, ob muslimisch oder christlich, im diesjährigen Ramadan in Trauer und Angst. Seit dem 7. Oktober wurden über 33.000 Menschen getötet, zwei Drittel darunter sind Kinder und Frauen. Tausende sind noch unter den Trümmern. Alleine über 13.000 Kinder wurden auf die brutalste Weise getötet. 75.000 Menschen wurden verletzt. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden vertrieben, Hunderttausende Wohnungen zerstört. Gaza, wie wir es kannten, gibt es nicht mehr. Israel hat Gaza in den vergangenen sechs Monaten in Schutt und Asche gelegt. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Das ist eine Vernichtung! Das ist eine Apartheid! Das ist ein Völkermord, ein Genozid!

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

Friedenskundgebung im Ramadan für Gerechtigkeit in Palästina und Protest gegen den drohenden Völkermord in Gaza
am Samstag, den 30. März 2024, um 18.30 Uhr,
am Rathaus Kassel
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am vergangenen Montag erstmals nach dem 7. Oktober – bei Enthaltung der USA – einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen gefordert, erst für die letzten zwei Wochen des Fastenmonats Ramadan und daraus soll ein dauerhafter Waffenstillstand werden. Wie reagiert Israel darauf? Israel verachtet wie üblich die Forderung des UN – Sicherheitsrats und macht mit seinem Verbrechen im Gazastreifen weiter. Und was macht die US – Regierung? Die USA haben trotz ihrer Enthaltung im UN – Sicherheitsrat und trotz ihrer Kritik an Israels Kriegsführung in den vergangenen Wochen weitere milliardenschwere Rüstungslieferungen an das Partnerland Israel beschlossen. Das Paket umfasse Kampfflugzeuge und mehr als 2.300 Bomben. Wofür? Damit Israel weiterhin unschuldige und wehrlose Kinder, Frauen und Zivilisten tötet! Das ist das wahre, heuchlerische Gesicht der US – Regierung!!!

Die ganze Rede finden Sie hier.
Das Bittgebet finden Sie hier.

Friedenskundgebung im Ramadan für Gerechtigkeit in Palästina und Protest gegen den drohenden Völkermord in Gaza
am Sonntag, den 24. März 2024, um 18.30 Uhr,
auf dem Bahnhofsplatz Fulda
Ein autoritär regiertes Land wie Nicaragua hat Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag wegen mutmaßlicher Beihilfe zu einem Genozid durch Israel im Gazastreifen angeklagt. Das ist doch beschämend für unser Land Deutschland! Wie kann ein demokratischer Rechtsstaat wie Deutschland sich mit einem Staat wie Israel immer noch solidarisieren, der das internationale Völkerrecht und alle Resolutionen der UNO missachtet und wehrlose und unschuldige Kinder und Zivilisten brutal und gezielt tötet? Deshalb rufe ich hier unsere Bundesregierung erneut auf, ihre bisherige falsche Politik Israel betreffend umgehend zu korrigieren und ihre uneingeschränkte Solidarität mit dem Kindermörder Netanjahu sofort zu beenden.

Die ganze Rede finden Sie hier.

Einige Eindrücke von der Kundgebung:
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Video 1

Friedenskundgebung im Ramadan für Gerechtigkeit in Palästina und Protest gegen den drohenden Völkermord in Gaza
am Samstag, den 23. März 2024, um 18.30 Uhr,
auf dem Römerberg in Frankfurt am Main
Bismil-lahir-rahmanir-rahim

Mit dem Namen Allahs, des Allgnade Erweisenden, des Allgnädigen

„Ihr sollt eine Gemeinschaft sein, die zum Guten einlädt, das gebietet, was Rechtens ist, und das Verwerfliche verbietet. Sie sind es, denen es wohlergehen wird.“ (Qur'an; Sura 3, 104)

„Selig sind, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben.“

„Selig sind, die Frieden stiften.“ (Matthäus Evangelium, 5. Kapitel: 6 und 9)

„Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten; du sollst nicht einem Schuldigen Beistand leisten, indem du als Zeuge Gewalt deckst.“

„Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen und nicht so antworten vor Gericht, dass du der Menge nachgibst und vom Rechten abweichst.“ (Thora/Bibel/Altes Testament: 2. Mose 23; 1-2)

Die ganze Rede finden Sie hier.

Friedenskundgebung im Ramadan für Gerechtigkeit in Palästina und Protest gegen den drohenden Völkermord in Gaza
am Sonntag, den 17. März 2024, um 18.15 Uhr,
auf dem Rathausvorplatz Gießen
Israel wird vor dem Internationalen Gerichtshof wegen des Völkermords angeklagt. Der Internationale Gerichtshof verlangt von Israel Maßnahmen zum Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung. Israel verachtet weiterhin alle Forderungen des Gerichts und missachtet alle Beschlüsse und Resolutionen der UNO. Was macht unsere Bundesregierung? Sie weist die Anschuldigung gegen Israel bezüglich seines Völkermords in Gaza zurück und tritt wie ein Sprecher der israelischen Regierung vor dem Internationalen Gerichtshof auf. Die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Juden und Judentum hat sich zu einer Gefangenschaft Deutschlands durch Israel verwandelt. Israel übt einen andauernden Völkermord in Gaza und Deutschland unterstützt Israel weiterhin politisch, wirtschaftlich und militärisch. Ist das nicht eine Beihilfe zum Völkermord? Das ist doch beschämend.

Was machen unsere Kirchen in Deutschland dabei? Sie können weder Israel wegen des Völkermords und noch die Bundesregierung wegen der Beihilfe zum Völkermord kritisieren und verurteilen. Wir vermissen in den Kirchen und in weiten Teilen der Gesellschaft in Deutschland die klaren Stimmen. Wo sind die Friedensaktivisten? Wir vermissen ihre Stimmen. Wo sind die Kriegsgegner in den politischen Reihen in Deutschland. Alle schweigen zum Völkermord in Gaza. Wenn es um Israel geht, dann schweigen fast alle in Deutschland.

Wir vermissen Kirchenvertreter in Deutschland, die laut und mutig wie Pfarrer Dr. Munther Isaac aus Bethlehem den Völkermord Israels in Gaza zum Ausdruck bringen können. Wir brauchen mutige Kirchenvertreter in Deutschland wie unser palästinensischer Bruder Munther Isaac. Möge Allah ihn segnen und vor jedem Verbrechen schützen.

Im Namen der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen/IRH rufe ich Juden, Christen, Muslime und alle friedliebenden Menschen auf, sich gemeinsam gegen den andauernden Völkermord der israelischen Regierung und Armee in Gaza und für einen dauerhaften Waffenstillstand und einen nachhaltigen gerechten Frieden im Nahen Osten einzusetzen.

Die ganze Rede finden Sie hier.
Das Bittgebet finden Sie hier.
Videobotschaft von Pfarrer Munther Isaac aus Bethlehem.

Pressemitteilung zu unseren Friedenskundgebungen im Fastenmonat Ramadan
Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH veranstaltet nach ihren zehn Kundgebungen in acht hessischen Städten für „Frieden und Gerechtigkeit im Nahen Osten“ in der Zeit vom Oktober − Dezember 2023 nun im Fastenmonat Ramadan (11. März − 9. April 2024) in vier hessischen Städten (Gießen, Frankfurt, Fulda und Kassel) „Friedenskundgebungen für Gerechtigkeit in Palästina und Protest gegen den drohenden Völkermord in Gaza“ mit einem bescheidenen Iftar/Fastenbrechen und einer Spendenaktion als Zeichen der Empathie und Solidarität mit den notleidenden Menschen in Gaza und Palästina.

Ich lade Sie herzlich zu unseren Friedenskundgebungen ein und freue mich über Ihre Teilnahme und Berichterstattung.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

Artikel zum Fastenmonat Ramadan.

Internationaler Gerichtshof beschließt Maßnahmen gegen Israel
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag ist weitgehend dem Antrag Südafrikas gefolgt und hat provisorische Maßnahmen gegen Israel beschlossen.

Hier die Auflistung der Maßnahmen in englisch.

Pressemitteilung

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft 2023/2024

Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH ruft Juden, Christen und Muslime auf, sich ihrer gemeinsamen abrahamischen Werte zu besinnen und sich zusammen gegen die Massaker der israelischen Regierung und Armee in Gaza und für einen dauerhaften Waffenstillstand und einen nachhaltigen gerechten Frieden im Nahen Osten einzusetzen.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

Dienstleistungen
- Wissenschaftliche Beratung für Studien-, Diplom- und Doktorarbeit über Islam und Muslime
- Gastreferenten für Hochschulen über islamische Themen werden zur Verfügung gestellt
- Moscheebesuche für Schulen und Hochschulen werden organisiert

Für Anmeldungen und weitere Informationen: info@irh-info.de

Extras

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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